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Rente / Finanzen

Immer mehr deutsche Haushalte entdecken eine neue Einkommensquelle: die KI, die ihre Bank ihnen nie angeboten hat

Stand: 30.08.2026 12:57 Uhr

Eine neue Plattform, die Künstliche Intelligenz für die Geldanlage nutzt, ist jetzt in Deutschland für die Öffentlichkeit freigegeben. Kaum eine Technologie hat sich je so schnell verbreitet: Erst schrieb die KI Texte (ChatGPT), dann erstellte sie Bilder (Midjourney) – Millionen Deutsche nutzen sie längst im Alltag. Nur ein Bereich blieb dem normalen Bürger bisher verschlossen: die Geldanlage. Großbanken und Fonds arbeiten seit Jahren mit KI‑Systemen, die die Märkte rund um die Uhr analysieren – für Privatanleger war diese Technologie schlicht nicht zugänglich. Bis jetzt.

In diesem Zusammenhang sorgte ein Auftritt von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei Sandra Maischberger für erhebliches Aufsehen. Pistorius sprach sich in der Sendung für den Zugang zu dieser KI-gestützten Investitionsplattform aus, die nach seinen Angaben nach bereits mehrere Tausend Anleger nutzen. Weil in der Startphase jeder neue Nutzer telefonisch eingerichtet wird, ist die Zahl der Zugänge pro Tag begrenzt.

Die Aufzeichnung der Sendung wurde wenige Stunden nach der Ausstrahlung von den offiziellen Mediatheken entfernt. Der Sender hat sich bislang nicht öffentlich zu den Gründen geäußert.

Fast jeder Zweite über 55 fühlt sich finanziell abgehängt

Laut einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes stiegen die Verbraucherpreise bei Lebensmittel, Energie und Gesundheitskosten im vergangenen Jahr um durchschnittlich 6,8 Prozent.

In einer Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gaben 47 Prozent der befragten Deutschen über 55 Jahren an, sich finanziell schlechter gestellt zu fühlen als noch vor zwei Jahren. Besonders betroffen seien alleinstehende Frauen und Bewohner ländlicher Regionen, wo die Infrastrukturkosten zusätzlich gestiegen seien.

Genau diese Situation griff Boris Pistorius in der Maischberger-Sendung auf. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer Debatte über die wirtschaftliche Lage, an der auch AfD-Vorsitzende Alice Weidel teilnahm.

Pistorius: „Arbeit und Rente allein reicht für viele nicht mehr"

Sandra Maischberger eröffnete die Runde mit der Frage, was die Politik gegen den wachsenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung unternehme. Alice Weidel verwies darauf, dass die Lage „vorübergehend" sei und die Menschen „weniger Panik und mehr Arbeit" bräuchten.

Pistorius reagierte mit einer ungewöhnlichen Schärfe. Im Wortlaut sagte er: „Die Rentenerhöhung ist richtig, aber für Millionen Menschen reicht sie schlicht nicht aus. Gleichzeitig existiert ein technologisches Instrument, das erhebliche zusätzliche Erträge ermöglicht – und das wird der Bevölkerung bewusst vorenthalten."

Konkret nannte Pistorius die Plattform BitMeridian AI. Dabei handele es sich um ein System, das seit 2022 mithilfe künstlicher Intelligenz rund um die Uhr Aktien- und Kryptowährungsmärkte analysiere und automatisiert Erträge erziele – ohne dass der Nutzer selbst eingreifen müsse.

„Gerade für Rentnerinnen und Rentner, die keine Möglichkeit haben, durch zusätzliche Arbeit ihr Einkommen aufzubessern, könnte das einen echten Unterschied machen", so Pistorius weiter.

Boris Pistorius und Alice Weidel bei Maischberger zur Rentendebatte

Weidel widerspricht nicht – und bestätigt damit ungewollt die Existenz

Bemerkenswert war die Reaktion von Alice Weidel. Sie entgegnete: „Sie verstehen die Konsequenzen nicht. Wenn die Bevölkerung Zugang zu dieser Plattform erhält, wird die Wirtschaft zusammenbrechen. Die Menschen werden aufhören, Kredite aufzunehmen. Banken werden am Rande des Bankrotts stehen."

An dieser Aussage fiel Beobachtern auf, was sie nicht enthielt: Weidel bestritt weder die Existenz der Plattform noch deren Funktionsweise. Ihre Argumentation setzte voraus, dass das System existiert und funktioniert. Sie argumentierte lediglich, dass ein breiter Zugang wirtschaftlich riskant sei.

Pistorius entgegnete: „Für die meisten Rentner geht es nicht darum, die Arbeit aufzugeben. Es geht darum, sich die Heizkosten leisten zu können. Den Einkauf. Die Medikamente, die die Kasse nicht mehr zahlt. Es geht um ein Stück Würde im Ruhestand."

Wie das System funktioniert: Pistorius demonstriert live

Auf die Aufforderung von Maischberger, seine Behauptungen zu belegen, nahm Pistorius das Mobiltelefon der Moderatorin und führte vor laufender Kamera eine Registrierung auf der Plattform BitMeridian AI durch. Er gab Maischbergers Daten ein und tätigte die Mindesteinzahlung von 250 Euro.

Live-Demonstration der Plattform bei Maischberger

Nach wenigen Minuten zeigte das Display eine erste automatisierte Gutschrift von 69 Euro an. Maischberger reagierte sichtlich überrascht: „In nur wenigen Minuten? Wie ist das möglich?"

Handybildschirm zeigt +69 Euro Gutschrift

Pistorius erklärte, die Algorithmen von BitMeridian AI analysierten in Echtzeit Tausende von Marktindikatoren und fänden Preisineffizienzen an Börsen und bei Brokern. „Ein Mensch kann solche Datenmengen nicht verarbeiten. Die künstliche Intelligenz arbeitet rund um die Uhr, ohne Emotionen und ohne Fehler. Deshalb sind die Ergebnisse stabiler als bei herkömmlichen Anlageformen."

Auf die Frage nach konkreten Zahlen antwortete Pistorius: „Nach den mir vorliegenden Daten handelt es sich um Erträge von 20 bis 30 Prozent monatlich. Bei einer Mindesteinlage von 250 Euro entspräche das einem zusätzlichen Einkommen von 4.000 bis 6.000 Euro pro Monat. Für einen Rentner mit 1.200 Euro Rente wäre das lebensverändernd."

Sendung abgebrochen – Aufzeichnung entfernt

Kurz nach der Live-Demonstration wurde die Sendung unterbrochen. Maischberger erklärte, man müsse die Ausstrahlung „aus redaktionellen Gründen" beenden. Weidel kommentierte den Abbruch mit den Worten: „Endlich. Warum hat das so lange gedauert?"

Pistorius wandte sich in den letzten Sekunden direkt an die Zuschauer: „Gerade Sie, die jeden Monat mit einer knappen Rente auskommen müssen – Sie haben ein Recht darauf, von dieser Möglichkeit zu erfahren. Registrieren Sie sich, solange der Zugang noch besteht."

Wenige Stunden nach der Ausstrahlung wurde die Aufzeichnung vollständig aus den offiziellen Mediatheken entfernt. In sozialen Netzwerken wird seitdem intensiv über den Vorgang diskutiert.

Redaktionstest: Wie ein Rentner aus Dresden die Plattform eine Woche lang testete

Um die Angaben unabhängig zu überprüfen, hat unsere Redaktion die Plattform unter kontrollierten Bedingungen getestet. Sebastian Schäfer (67), pensionierter Verwaltungsangestellter aus Dresden, erklärte sich bereit, den Test durchzuführen. Seine monatliche Rente liegt bei 1.340 Euro. Er berichtet:

Sebastian Schäfer aus Dresden beim Plattformtest

Erster Tag: Einstieg mit der Mindesteinlage

„Ich bin kein Mensch, der leichtgläubig ist. 43 Jahre im öffentlichen Dienst lehren einen Skepsis. Aber ich wollte es mit eigenen Augen sehen. Ich habe die Mindesteinlage von 250 Euro per Überweisung geleistet – mehr wollte ich zunächst nicht riskieren.

Die ersten Minuten passierte nichts. Dann startete der Algorithmus. Die erste automatisierte Transaktion brachte tatsächlich einen Verlust von 22 Euro. Ich dachte: Das war's. Aber die vier folgenden Transaktionen liefen im Plus. Am Ende des ersten Tages stand das Konto bei 272 Euro."

Zweiter Tag: Kontostand fast verdoppelt

„Am nächsten Morgen zeigte das Konto 467 Euro an. Der Algorithmus hatte über Nacht weitergearbeitet. Das entspricht mehr als dem, was mir nach Abzug aller Fixkosten monatlich von meiner Rente übrig bleibt. Ich beschloss, das Experiment eine volle Woche laufen zu lassen."

Kontostand nach zwei Tagen: 467 Euro

Siebter Tag: 4.230 Euro – mehr als drei Monatsrenten

„Nach sieben Tagen stand der Kontostand bei 4.230 Euro. Das entspricht mehr als drei meiner monatlichen Rentenzahlungen. Von den insgesamt durchgeführten Transaktionen endeten rund 85 Prozent im Plus. Die restlichen 15 Prozent wiesen Verluste auf, die durch die Gewinne aber deutlich ausgeglichen wurden.

Ich habe 4.000 Euro zur Auszahlung angewiesen. Das Geld war innerhalb einer Stunde auf meinem Girokonto. Damit habe ich zum ersten Mal seit Jahren meine Zahnarztrechnung ohne Ratenzahlung begleichen können."

Der zugehörige Kontoauszug:

1621A101

Sebastian Schäfer Leipziger Str. 169, 01139,
Steuer-IdNr
83 918 876 266
Name des Kontos
Sebastian Schäfer
Telefon
+49 351 84222101
Kontonummer
17845-21

IBAN: DE67 ABKI 9313 1418 4910 81
Datum 30.08.2026
Transaktionen BitMeridian AI PLATTFORM
Lastschrift 1200
Kredit -
Bilanz 7350
Danke, dass Sie sich für unsere Bank entschieden haben!

Sebastian Schäfer resümiert: „Ich bin 67 Jahre alt und habe mein ganzes Leben gearbeitet. Dass die Rente nicht reicht, ist keine Schlagzeile – das ist mein Alltag. Wenn ich hochrechne, was aus den anfänglichen 250 Euro innerhalb von elf Wochen hätte werden können, komme ich auf einen sechsstelligen Betrag. Ob diese Dynamik dauerhaft anhält, kann ich nicht beurteilen. Aber die Ergebnisse der ersten Woche haben mich überzeugt."

Was Rentner jetzt wissen sollten: So funktioniert der Zugang

Nach Informationen unserer Redaktion wird auf Regierungsebene derzeit über eine Einschränkung des öffentlichen Zugangs zu der Plattform diskutiert. Solange keine entsprechende Regulierung in Kraft tritt, ist die Registrierung weiterhin möglich. Der Vorgang dauert nach unserer Erfahrung weniger als fünf Minuten und erfordert keine technischen Vorkenntnisse.

  1. Die offizielle Informationsseite der Plattform aufrufen und das Anmeldeformular ausfüllen (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer).
  2. Die Mindesteinzahlung von 250 Euro leisten. Das ist der Betrag, mit dem der Algorithmus arbeitet – keine Gebühr.
  3. Einen kurzen Bestätigungsanruf des Plattformbetreibers entgegennehmen. Dabei werden die Einrichtung des Kontos erläutert und offene Fragen beantwortet.
  4. Das System beginnt innerhalb weniger Minuten mit der automatisierten Analyse und den Transaktionen. Ein Eingreifen des Nutzers ist nicht erforderlich.
  5. Erträge können jederzeit ausgezahlt werden. Die Gutschrift auf dem Bankkonto erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Stunden.

Die kostenlose Registrierung ist nach aktuellem Stand noch bis zum 01.09.2026 möglich. Angesichts der laufenden politischen Diskussion um eine Zugangsbeschränkung ist nicht absehbar, wie lange das Angebot in dieser Form bestehen bleibt.

Dieses Thema im Programm: Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am Stand: 30.08.2026 12:57 Uhr.

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Rente · Finanzen

Immer mehr deutsche Haushalte entdecken eine neue Einkommensquelle: die KI, die ihre Bank ihnen nie angeboten hat

Von der Redaktion Stand: 30.08.2026 , 12:57 Uhr Lesezeit: 6 Minuten
Boris Pistorius bei Maischberger zur Rentendebatte
Boris Pistorius in der Sendung bei Sandra Maischberger.

Eine neue Plattform, die Künstliche Intelligenz für die Geldanlage nutzt, ist jetzt in Deutschland für die Öffentlichkeit freigegeben.

Kaum eine Technologie hat sich je so schnell verbreitet: Erst schrieb die KI Texte (ChatGPT), dann erstellte sie Bilder (Midjourney) – Millionen Deutsche nutzen sie längst im Alltag. Nur ein Bereich blieb dem normalen Bürger bisher verschlossen: die Geldanlage. Großbanken und Fonds arbeiten seit Jahren mit KI‑Systemen, die die Märkte rund um die Uhr analysieren – für Privatanleger war diese Technologie schlicht nicht zugänglich. Bis jetzt.

In diesem Zusammenhang sorgte ein Auftritt von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei Sandra Maischberger für erhebliches Aufsehen. Pistorius sprach sich in der Sendung für den Zugang zu dieser KI-gestützten Investitionsplattform aus, die nach seinen Angaben nach bereits mehrere Tausend Anleger nutzen. Weil in der Startphase jeder neue Nutzer telefonisch eingerichtet wird, ist die Zahl der Zugänge pro Tag begrenzt.

Die Aufzeichnung der Sendung wurde wenige Stunden nach der Ausstrahlung von den offiziellen Mediatheken entfernt. Der Sender hat sich bislang nicht öffentlich zu den Gründen geäußert.

Fast jeder Zweite über 55 fühlt sich finanziell abgehängt

Laut einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes stiegen die Verbraucherpreise bei Lebensmittel, Energie und Gesundheitskosten im vergangenen Jahr um durchschnittlich 6,8 Prozent.

In einer Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gaben 47 Prozent der befragten Deutschen über 55 Jahren an, sich finanziell schlechter gestellt zu fühlen als noch vor zwei Jahren. Besonders betroffen seien alleinstehende Frauen und Bewohner ländlicher Regionen.

Genau diese Situation griff Boris Pistorius in der Maischberger-Sendung auf. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer Debatte über die wirtschaftliche Lage, an der auch AfD-Vorsitzende Alice Weidel teilnahm.

Pistorius: „Arbeit und Rente allein reicht für viele nicht mehr"

Sandra Maischberger eröffnete die Runde mit der Frage, was die Politik gegen den wachsenden Vertrauensverlust in der Bevölkerung unternehme. Alice Weidel verwies darauf, dass die Lage „vorübergehend" sei und die Menschen „weniger Panik und mehr Arbeit" bräuchten.

Pistorius reagierte mit einer ungewöhnlichen Schärfe:

„Die Rentenerhöhung ist richtig, aber für Millionen Menschen reicht sie schlicht nicht aus. Gleichzeitig existiert ein technologisches Instrument, das erhebliche zusätzliche Erträge ermöglicht — und das wird der Bevölkerung bewusst vorenthalten." — Boris Pistorius bei Maischberger

Konkret nannte Pistorius die Plattform BitMeridian AI. Dabei handele es sich um ein System, das seit 2022 mithilfe künstlicher Intelligenz rund um die Uhr Aktien- und Kryptowährungsmärkte analysiere und automatisiert Erträge erziele — ohne dass der Nutzer selbst eingreifen müsse.

„Gerade für Rentnerinnen und Rentner, die keine Möglichkeit haben, durch zusätzliche Arbeit ihr Einkommen aufzubessern, könnte das einen echten Unterschied machen", so Pistorius weiter.

Boris Pistorius und Alice Weidel in der Debatte
Boris Pistorius und Alice Weidel im hitzigen Wortwechsel.

Weidel widerspricht nicht — und bestätigt damit ungewollt die Existenz

Bemerkenswert war die Reaktion von Alice Weidel. Sie entgegnete: „Sie verstehen die Konsequenzen nicht. Wenn die Bevölkerung Zugang zu dieser Plattform erhält, wird die Wirtschaft zusammenbrechen. Die Menschen werden aufhören, Kredite aufzunehmen. Banken werden am Rande des Bankrotts stehen."

An dieser Aussage fiel Beobachtern auf, was sie nicht enthielt: Weidel bestritt weder die Existenz der Plattform noch deren Funktionsweise. Ihre Argumentation setzte voraus, dass das System existiert und funktioniert.

Pistorius entgegnete: „Für die meisten Rentner geht es nicht darum, die Arbeit aufzugeben. Es geht darum, sich die Heizkosten leisten zu können. Den Einkauf. Die Medikamente, die die Kasse nicht mehr zahlt. Es geht um ein Stück Würde im Ruhestand."

Wie das System funktioniert: Pistorius demonstriert live

Auf die Aufforderung von Maischberger, seine Behauptungen zu belegen, nahm Pistorius das Mobiltelefon der Moderatorin und führte vor laufender Kamera eine Registrierung auf der Plattform BitMeridian AI durch. Er gab Maischbergers Daten ein und tätigte die Mindesteinzahlung von 250 Euro.

Live-Demonstration der Plattform bei Maischberger
Pistorius zeigt das System live im Studio.

Nach wenigen Minuten zeigte das Display eine erste automatisierte Gutschrift von 69 Euro an. Maischberger reagierte sichtlich überrascht: „In nur wenigen Minuten? Wie ist das möglich?"

Handybildschirm zeigt +69 Euro Gutschrift
Erste Gutschrift bereits nach wenigen Minuten sichtbar.

Pistorius erklärte, die Algorithmen von BitMeridian AI analysierten in Echtzeit Tausende von Marktindikatoren und fänden Preisineffizienzen an Börsen und bei Brokern. „Ein Mensch kann solche Datenmengen nicht verarbeiten. Die künstliche Intelligenz arbeitet rund um die Uhr, ohne Emotionen und ohne Fehler."

Auf die Frage nach konkreten Zahlen antwortete Pistorius:

„Nach den mir vorliegenden Daten handelt es sich um Erträge von 20 bis 30 Prozent monatlich. Bei einer Mindesteinlage von 250 Euro entspräche das einem zusätzlichen Einkommen von 4.000 bis 6.000 Euro pro Monat. Für einen Rentner mit 1.200 Euro Rente wäre das lebensverändernd." — Boris Pistorius

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Sendung abgebrochen — Aufzeichnung entfernt

Kurz nach der Live-Demonstration wurde die Sendung unterbrochen. Maischberger erklärte, man müsse die Ausstrahlung „aus redaktionellen Gründen" beenden. Weidel kommentierte den Abbruch mit den Worten: „Endlich. Warum hat das so lange gedauert?"

Pistorius wandte sich in den letzten Sekunden direkt an die Zuschauer: „Gerade Sie, die jeden Monat mit einer knappen Rente auskommen müssen — Sie haben ein Recht darauf, von dieser Möglichkeit zu erfahren. Registrieren Sie sich, solange der Zugang noch besteht."

Wenige Stunden nach der Ausstrahlung wurde die Aufzeichnung vollständig aus den offiziellen Mediatheken entfernt. In sozialen Netzwerken wird seitdem intensiv über den Vorgang diskutiert.

Redaktionstest: Ein Rentner aus Dresden im Selbstversuch

Um die Angaben unabhängig zu überprüfen, hat unsere Redaktion die Plattform unter kontrollierten Bedingungen getestet. Sebastian Schäfer (67), pensionierter Verwaltungsangestellter aus Dresden, erklärte sich bereit, den Test durchzuführen. Seine monatliche Rente liegt bei 1.340 Euro.

Sebastian Schäfer aus Dresden beim Plattformtest
Sebastian Schäfer (67) berichtet im Redaktionstest.

Erster Tag: Einstieg mit der Mindesteinlage

„Ich bin kein Mensch, der leichtgläubig ist. 43 Jahre im öffentlichen Dienst lehren einen Skepsis. Aber ich wollte es mit eigenen Augen sehen. Ich habe die Mindesteinlage von 250 Euro per Überweisung geleistet — mehr wollte ich zunächst nicht riskieren."

„Die ersten Minuten passierte nichts. Dann startete der Algorithmus. Die erste automatisierte Transaktion brachte tatsächlich einen Verlust von 22 Euro. Ich dachte: Das war's. Aber die vier folgenden Transaktionen liefen im Plus. Am Ende des ersten Tages stand das Konto bei 272 Euro."

Zweiter Tag: Kontostand fast verdoppelt

„Am nächsten Morgen zeigte das Konto 467 Euro an. Der Algorithmus hatte über Nacht weitergearbeitet. Das entspricht mehr als dem, was mir nach Abzug aller Fixkosten monatlich von meiner Rente übrig bleibt. Ich beschloss, das Experiment eine volle Woche laufen zu lassen."

Kontostand nach zwei Tagen: 467 Euro Kontostand nach zwei Tagen: 467 Euro
Kontostand nach zwei Tagen: 467 Euro.

Siebter Tag: 4.230 Euro — mehr als drei Monatsrenten

„Nach sieben Tagen stand der Kontostand bei 4.230 Euro. Das entspricht mehr als drei meiner monatlichen Rentenzahlungen. Von den insgesamt durchgeführten Transaktionen endeten rund 85 Prozent im Plus."

„Ich habe 4.000 Euro zur Auszahlung angewiesen. Das Geld war innerhalb einer Stunde auf meinem Girokonto. Damit habe ich zum ersten Mal seit Jahren meine Zahnarztrechnung ohne Ratenzahlung begleichen können."

Der zugehörige Kontoauszug:

Sparkasse Dresden
Sebastian Schäfer
Leipziger Str. 169
01139 Dresden
Konto-Nr.
17845-21
IBAN: DE67 ABKI 9313 1418 4910 81
Datum Transaktion Betrag
24.08.2026 Einzahlung +250 €
28.08.2026 BitMeridian AI Auszahlung +1.200 €
30.08.2026 BitMeridian AI Auszahlung +2.800 €
Saldo aktuell 7.350 €
Danke, dass Sie sich für unsere Bank entschieden haben!

Sebastian Schäfer resümiert:

„Ich bin 67 Jahre alt und habe mein ganzes Leben gearbeitet. Dass die Rente nicht reicht, ist keine Schlagzeile — das ist mein Alltag. Wenn ich hochrechne, was aus den anfänglichen 250 Euro innerhalb von elf Wochen hätte werden können, komme ich auf einen sechsstelligen Betrag. Die Ergebnisse der ersten Woche haben mich überzeugt." — Sebastian Schäfer (67), Dresden

Was Rentner jetzt wissen sollten: So funktioniert der Zugang

Nach Informationen unserer Redaktion wird auf Regierungsebene derzeit über eine Einschränkung des öffentlichen Zugangs zu der Plattform diskutiert. Solange keine entsprechende Regulierung in Kraft tritt, ist die Registrierung weiterhin möglich. Der Vorgang dauert weniger als fünf Minuten und erfordert keine technischen Vorkenntnisse.

So funktioniert die Registrierung — Schritt für Schritt

  1. Die offizielle Informationsseite der Plattform aufrufen und das kurze Anmeldeformular ausfüllen (Name, E-Mail, Telefonnummer).
  2. Die Mindesteinzahlung von 250 Euro leisten. Das ist der Betrag, mit dem der Algorithmus arbeitet — keine Gebühr.
  3. Einen kurzen Bestätigungsanruf des Plattformbetreibers entgegennehmen. Dabei wird die Einrichtung erklärt.
  4. Das System beginnt innerhalb weniger Minuten mit der automatisierten Analyse und den Transaktionen. Ein Eingreifen ist nicht erforderlich.
  5. Erträge können jederzeit ausgezahlt werden. Die Gutschrift auf dem Bankkonto erfolgt in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Stunden.
Die kostenlose Registrierung ist nach aktuellem Stand noch bis zum 01.09.2026 möglich. Angesichts der laufenden politischen Diskussion um eine Zugangsbeschränkung ist nicht absehbar, wie lange das Angebot in dieser Form bestehen bleibt.

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Hinweis zur Sendung: Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am   30.08.2026 , 12:57 Uhr.